Fragen zum Babyschwimmen

Bauen die Stunden und Kurse aufeinander auf?

Unsere Kurse beinhalten altersgerechte Übungen, die auf das jeweilige Alter der Kinder abgestimmt sind. Uns ist auch bewusst, wie wichtig Rituale und Wiederholungen für alle Kinder sind.
Deshalb finden sich in jeder Stunde Elemente und Materialien, die uns über einzelne Stunden oder auch den ganzen Kurs hinweg begleiten. Jedoch ist auch in fast jeder Stunde ein neuer Impuls vorhanden, sodass das Interesse der Kinder neu geweckt wird.
Sollten Sie also einmal verhindert sein, werden Sie trotz allem fast jedes Element in der nächsten oder einer anderen Stunde wiederfinden.

Schadet Schwimmbadwasser den kindlichen Ohren?

Grundsätzlich dringt immer etwas Wasser in den äußeren Bereich der Ohren und in die Gehörgänge ein, welches bei aufrechter Haltung oder beim ersten Gähnen des Kindes wieder abläuft.
Da das Wasser in einem Schwimmbad „Trinkwasserqualität“ haben muss, ist dies vergleichbar mit dem Wasser das Sie zu Hause beim Duschen oder Baden verwende und völlig harmlos, außer es liegen Trommelfellschäden vor.
Eine Mittelohrentzündung bekommt ein Kind nicht durch das Chlorwasser das in die Ohrmuschel eindringt, da die Entzündung eine Infektion durch Bakterien ist, die meist als Folge einer Virusinfektion der oberen Atemwege, wie Schnupfen, Erkältung oder Masern auftritt.

Ist Chlorwasser schädlich für mein Baby?

Um das Wasser bakterienarm zu halten, muss es gechlort werden. Jedes Bad hat sich an strenge Richtlinien zu halten, die gesetzlich vorgeschrieben sind und deren Einhaltung u.a. auch durch das zuständige Gesundheitsamt strengstens überwacht wird.
Entgegen der weitverbreiteten Meinung ist nicht Chlor der Auslöser für trockene, gereizte Haut oder rote Augen. Reizstoffe entstehen aus der Verbindung von Chlor mit z.B. Schweiß, Schmutz oder Cremeresten. Zusammengebundene, lange Haare bei den Mamas und normale Badehosen statt Badeshorts bei Babys und Papas tragen zu einer besseren Hygiene im Wasser bei und können diese Folgen verhindern.
Aber vor allem durch das gründliche Duschen vor jedem Badebesuch helfen Sie alle mit, die schädlichen Nebenprodukte und dadurch das beigefügte Chlor gering zu halten.

Was tue ich, wenn mein Baby das Chlorwasser trotzdem nicht verträgt?

Grundsätzlich reagiert jede Babyhaut auf das Chlorwasser anders.
Babys mit empfindlicher Haut oder Neurodermitis können grundsätzlich auch beim Babyschwimmen teilnehmen.
Jedoch ist es vom Vorteil, wenn Sie dies bei der Anmeldung vermerken und auch noch einmal mit dem Kursleiter besprechen.
Wir empfehlen allen Eltern nach dem Wasseraufenthalt, das Baby gründlich abzuduschen und besonders bei trockener Haut, diese anschließend einzucremen.

Was tue ich, wenn mein Baby sich im Wasser nicht wohlfühlt und viel weint?

Vor allem für die Jüngsten ist ein Babyschwimmkurs eine neue und ungewohnte Situation, da viele neue Reize auf das Kind einströmen. Zum einen sind da die anderen Babys und Mamas, die Kursleiterin, der neue Raum und vor allem das Element Wasser.
Wenn nun ein Baby über eine längere Zeit weint, muss nach den Ursachen gesucht werden. Gemeinsam mit Ihnen wird die Kursleiterin versuchen, diesen Grund herauszufinden.
Häufige Ursachen sind Müdigkeit, Hunger, Durst oder das Zahnen.
Oft hilft es, das Kind z.B. anders zu halten, sich kurz in eine Ecke des Beckens zu stellen oder mit ihm zu sprechen. Gerne können Sie auch einen Schnuller mitbringen, der für manche Kinder Entspannung bringt.
Sie selber kennen Ihr Kind am besten. Die Kursleiterin versucht Sie dabei zu unterstützen, die Situation möglichst gut zu lösen.
Sollte Ihnen das Kind signalisieren, dass es ihm momentan mit der Situation nicht gut geht, ist es am besten, die Kursstunde zu beenden.
Manchmal ist der Wach- oder Essensrhythmus einfach ungünstig oder das Kind bekommt eine Infektion. Man erkennt oft auch erst später, was das Weinen ausgelöst hat.
Sollte sich auch in den weiteren Stunden ein Unbehagen bei Ihrem Kind zeigen, werden wir mit Ihnen eine gemeinsame Lösung finden. Manchmal hilft eine Veränderung der Kurszeit oder ein Pausieren und ein späterer Wiedereinstieg.
Sie und vor allem Ihr Kind sollen sich mit der gefundenen Lösung wohlfühlen.

Ich habe Zwillinge – wie können wir am Babyschwimmen teilnehmen?

Am unkompliziertesten ist es natürlich, wenn Mutter und Vater zum Babyschwimmen kommen.
Ist es dem einen Elternteil aus Zeitgründen nicht möglich, so kann eine andere erwachsene Person, wie Oma, Opa, Onkel, Tante, Freundin, Nachbarin oder auf Absprache auch jugendliche Geschwister mitkommen.
Sollte sich keine zweite Betreuungsperson finden, so melden Sie sich bei uns, vielleicht finden wir gemeinsam eine andere Möglichkeit.
Zwillingseltern erhalten für das zweite Kind unsere Geschwisterermäßigung.

Über wie viele Stunden läuft der Schwimmkurs?

Das hängt von der Art des jeweiligen Kurses ab. Unsere Babyschwimmkurse haben eine Dauer von 6 bis 8 Kurseinheiten, Kleinkind- und Wasserspaßkurse laufen über 8 bis 10 Kurstermine.

Bei den Anfänger-Schwimmkursen arbeiten wir mit einem zweistufigen Modell,- es gibt einen Basis- und einen Aufbaukurs, die jeweils 10 Kurseinheiten umfassen.

Die „Schwimmkurse für Schwimmer“ („Piraten“- und Medaillenkurse) haben eine Dauer von 10 Kurseinheiten. Ausnahme hiervon sind die Kurse für das Deutsche Jugendschwimmabzeichen „Gold“, für das wir aufgrund der umfangreichen Inhalte und Anforderungen für das Abzeichen zwei solcher 10er-Blöcke veranschlagen.

Ab welchem Alter kann ich mit meinem Kind mit dem Babyschwimmen beginnen?

In unserer Schwimmschule empfehlen wir einen Start, wenn das Baby ca. 4-6 Monate alt ist.
Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die Babys in diesem Alter über einige entwicklungsbedingte Voraussetzungen verfügen, so dass Sie als Familie das Schwimmen als positiv erleben:
Zum einen halten die Babys ihren Kopf schon besser selbstständig und zum anderen sind die Kinder oft nicht mehr so schreckhaft und können die einströmenden Reize besser verarbeiten.
Jedoch achten wir besonders bei unseren Kleinsten darauf, die Stunden ruhig, langsam und entspannt anzugehen, damit Sie alle Genuss und Freude daran haben.
Bei zu früh geborenen Kindern raten wir den eigentlich errechneten Geburtstermin zu berücksichtigen und den entsprechenden Kurs zu wählen. Ihr Kind wird sich dann besser aufgehoben fühlen.

In welchem Schwimmbad finden die Kurse statt?

Die jüngeren Kinder benötigen noch mehr Ruhe, Wärme und weniger Reize. Je älter die Kinder werden, umso mehr Platz muss ein Becken bieten.
Aus diesem Grund gilt bei unseren Kursen, dass die jüngeren Kind bis ca. 12 Monaten in kleineren, überschaubaren Bädern (ca. 31 Grad) und die älteren Kinder ab ca. 12 Monaten in größeren und warmen Becken (ca. 29 Grad) schwimmen.
Jedoch kann die Altersangabe je nach Ort und Bad variieren. Auf unserer Homepage erfahren Sie, wo Sie Kurse für das entsprechende Alter finden.

Nach welchen Kriterien erfolgt die Einteilung in die Kursgruppen?

Auf unserer Homepage finden Sie die Kurse mit Altersangabe. Hier suchen Sie sich die Kurszeit heraus, die für Sie und Ihr Kind am besten passt.
Natürlich können Sie sich auch mit befreundeten Eltern anmelden.
Zunächst werden wir darauf achten, dass Sie, wenn freie Plätze vorhanden sind, Ihre Wunschzeit erhalten. Jedoch stellt sich manchmal heraus, dass es günstiger ist, Ihnen und Ihrer Familie einen anderen Kurstag anzubieten, da es für die Vermittlung der Kursinhalte von großer Bedeutung ist, dass die Gruppen altershomogen eingeteilt sind. Das heißt, der Altersabstand der Babys in einem Kurs sollte eine Spanne von acht Wochen nicht überschreiten. So kann jedes Baby optimal von den Kursinhalten profitieren.